Technikerin in Warnweste prüft am Fuß einer Aufdach-Photovoltaikanlage einen grauen Mess- und Wechselrichterschrank auf einem Flachdach, im Hintergrund Solarmodule und Dächer unter grauem Himmel

dena DIVE: digitale Identitäten als Vertrauensanker im Energiesystem

Millionen kleiner Anlagen speisen ein, speichern und verbrauchen Strom. Woher weiß das System, dass eine Anlage wirklich die ist, für die sie sich ausgibt? DIVE hat darauf eine Antwort erprobt.

Das dena-Projekt DIVE stattet Maschinen und Anlagen im Energiesystem mit digitalen, überprüfbaren Identitäten aus. Der Beitrag erklärt das Prinzip der Self-Sovereign Identity und der verifiable credentials, das Verhältnis zur etablierten Smart-Meter-PKI, die drei getesteten Anwendungsfälle und den Rahmen, den eIDAS 2.0 und die EUDI-Wallet setzen. Dazu kommt, was Energieversorger, Messstellenbetreiber und Aggregatoren jetzt daraus mitnehmen sollten.

Zusammenfassung

DIVE steht für Digitale Identitäten als Vertrauensanker im Energiesystem, ein Projekt des dena Future Energy Lab im Auftrag des Bundeswirtschaftsministeriums. Von 2021 bis 2024 arbeiteten Partner aus Wissenschaft, Technik und Recht an digitalen Maschinen-Identitäten, im September 2025 erschien eine fünfteilige Abschlussberichtsreihe. Das Ergebnis: Die Technik ist einsatzbereit und mit geringem Aufwand einführbar. DIVE nutzt Self-Sovereign Identity, also überprüfbare Nachweise, die eine Anlage selbst mitführt, und bindet die bestehende Smart-Meter-Gateway-Infrastruktur ein. Digitale Identitäten funktionieren dabei wie Ausweise im digitalen Raum, sie bestätigen Standort, Verfügbarkeit oder Eigentum einer Anlage. Getestet wurden drei Anwendungsfälle: hochauflösende Herkunftsnachweise, die Teilnahme kleiner Anlagen an Flexibilitätsmärkten und der schnelle Stromlieferantenwechsel an Ladesäulen. Wichtig ist das Verhältnis zur zentralen Smart-Meter-PKI nach BSI TR-03109-4: Beide Vertrauensmodelle ergänzen sich, sie ersetzen sich nicht. Den rechtlichen Rahmen liefert eIDAS 2.0, die Verordnung EU 2024/1183, die bis Ende 2026 in allen Mitgliedstaaten eine EU-Digital-Identity-Wallet vorschreibt. Zu klären bleiben Governance, Interoperabilität mit der SM-PKI und der Datenschutz.

Was DIVE zeigt und warum es zählt

Das dena Future Energy Lab hat mit dem Projekt DIVE gezeigt, dass sich Maschinen und Anlagen im Energiesystem mit nachweisbaren digitalen Identitäten ausstatten lassen. Und dass sich damit reale Marktprozesse automatisieren lassen, von der Registrierung bis zum Herkunftsnachweis. Die fünfteilige Abschlussberichtsreihe von September 2025 sagt es klar: Die Technik ist einsatzbereit und mit geringem Aufwand einführbar.

DIVE steht für Digitale Identitäten als Vertrauensanker im Energiesystem. Getragen hat das Projekt das dena Future Energy Lab im Auftrag des Bundeswirtschaftsministeriums, mit sechs Partnern aus Wissenschaft, Technik und Recht. Kein Laborversuch weit weg von der Praxis, sondern ein Reallabor mit echten Anlagen.

2021-2024
Projektlaufzeit
Praxisphase mit Partnern
5 Berichte
Abschlussreihe
veröffentlicht September 2025
3
Anwendungsfälle
praktisch erprobt
6
Projektpartner
Technik, Forschung, Recht

Warum das zählt: Das Stromsystem verlässt sich zunehmend auf Millionen kleiner, dezentraler Anlagen. Wer ihnen vertraut, ohne sie prüfen zu können, öffnet Betrug und Fehlern die Tür. Wer jede Anlage manuell prüft, erstickt in Aufwand. Digitale Identitäten sind der Weg dazwischen.

Die digitale Identitätslücke im Energiesystem

Das Grundproblem hat einen Namen: die digitale Identitätslücke. Millionen Anlagen speisen ein, speichern oder verbrauchen Strom, aber ihre Eigenschaften lassen sich heute nicht schnell und automatisch überprüfen. Registrierung, Herkunftsnachweis, Lieferantenwechsel, vieles läuft manuell, langsam und fehleranfällig.

Die digitale Identitätslücke beschreibt das Fehlen einer verlässlichen, automatisch überprüfbaren Identität für Anlagen im Energiesystem. Ohne sie muss jede Eigenschaft, etwa Standort, Leistung oder Eigentum, aufwändig und oft von Hand belegt werden.

Ein Blick auf die Größenordnung macht die Lücke greifbar. In Deutschland laufen über fünf Millionen Photovoltaik-Anlagen, dazu Heimspeicher, Wärmepumpen und Elektroautos, die in Echtzeit Strom erzeugen, speichern oder verbrauchen. Sie ersetzen die alten Großkraftwerke, für die eine Handvoll zentraler Identitäten reichte.

Jede dieser Anlagen bräuchte einen digitalen Ausweis. Professor Jens Strüker von der Forschungsstelle für Energiewirtschaft bringt es auf den Punkt: DIVE sei ein Baustein, um die Identitätslücke zu schließen und dezentrale Erzeuger und Verbraucher ohne Reibung einzubinden. Ein Baustein für eine günstigere und schnellere Energiewende. Das ist der eigentliche wirtschaftliche Hebel, nicht die Technik an sich.

Wie DIVE technisch funktioniert

DIVE baut auf Self-Sovereign Identity. Jede Anlage bekommt eine dezentrale Kennung und trägt überprüfbare Nachweise über ihre Eigenschaften, sogenannte verifiable credentials. Die Echtheit wird gegen verifizierbare Register geprüft, ohne dass eine zentrale Stelle jede einzelne Abfrage vermittelt.

Self-Sovereign Identity (SSI) ist ein Identitätsmodell, bei dem eine Anlage ihre Identität und Nachweise selbst mitführt und kontrolliert, statt sie bei einer zentralen Instanz abzufragen. Die Nachweise sind kryptografisch signiert und lassen sich gegen ein verifizierbares Register prüfen.
Messstellentechniker prüft in einem Technikraum eines Mehrfamilienhauses einen modernen digitalen Stromzähler und ein separates Kommunikationsmodul im grauen Zählerschrank
DIVE ersetzt keine Hardware, sondern baut auf ihr auf. Das Smart Meter Gateway und die Kommunikationsmodule im Zählerschrank liefern die Datenbasis, auf der die digitalen Nachweise entstehen.

Wichtig ist, was DIVE nicht tut: keine neue Hardware in jeden Keller stellen. Das Projekt bindet vorhandene Komponenten ein, das Smart Meter Gateway, Energiemanagementsysteme, digitale Nachweise und verifizierbare Register. Der Anlageneigentümer behält die Kontrolle darüber, welche Nachweise er teilt. Das ist der Kern der Datensouveränität.

Getragen wurde die Umsetzung von einem gemischten Team: Energy Web, die Forschungsstelle für Energiewirtschaft, OLI Systems, Fraunhofer FIT, BOTLabs mit dem KILT-Protokoll und die Kanzlei Fieldfisher für die rechtliche Seite. Es geht hier um maschinelle Identitäten, wie sie im weiteren Sinne auch KI-Agenten und andere Non-Human Identities brauchen, nur eben für Anlagen statt Software.

DIVE und die SM-PKI: zwei Vertrauensmodelle

Deutschland hat für das Vertrauen im Messwesen längst eine Infrastruktur, die zentrale Smart-Meter-PKI. Sie und der DIVE-Ansatz lösen dieselbe Frage mit gegensätzlichen Architekturen. Das ist kein Wettstreit. Es sind zwei Werkzeuge für zwei Aufgaben.

Smart-Meter-PKI (SM-PKI) ist die zentrale, hierarchische Public-Key-Infrastruktur nach BSI TR-03109-4. Sie arbeitet mit X.509-Zertifikaten und einer Kette aus Root- und Sub-CA und sichert die WAN-Kommunikation zwischen den Beteiligten der Smart-Meter-Gateway-Infrastruktur.
Diagramm mit zwei Spalten: links die zentrale SM-PKI mit hierarchischen X.509-Zertifikaten, Root- und Sub-CA und der Absicherung des Kommunikationskanals, rechts der dezentrale DIVE- und SSI-Ansatz mit dezentraler Kennung je Anlage, überprüfbaren Nachweisen und dem Beleg der Anlageneigenschaften, darunter ein Band, das beide als komplementär verbindet
Zwei Vertrauensmodelle im Energiesystem. Die zentrale SM-PKI sichert den Kommunikationskanal, die dezentralen SSI-Nachweise belegen die Eigenschaften der Anlage. Zusammen ergeben sie das vollständige Bild.

Die SM-PKI ist zentral und reguliert. Eine Zertifikatskette vom BSI-verwalteten Wurzelzertifikat abwärts stellt sicher, dass ein Smart Meter Gateway wirklich mit dem richtigen Gegenüber spricht. Wie sich diese Infrastruktur auf Millionen Geräte skalieren lässt, ist ein Thema für sich. Die SSI-Nachweise von DIVE dagegen hängen an der Anlage selbst und beschreiben, was sie ist und darf.

Merkmal SM-PKI (zentral) DIVE / SSI (dezentral)
Architektur Hierarchisch, Root- und Sub-CA Dezentral, Kennung je Anlage
Technik X.509-Zertifikate, BSI TR-03109-4 Verifiable credentials, offene Standards
Aufgabe Sichert den Kommunikationskanal Belegt die Eigenschaften der Anlage
Kontrolle BSI und Marktakteure Anlageneigentümer
Kernpunkt

Die SM-PKI sichert die Leitung, die SSI-Nachweise beschreiben die Anlage. Wer beides zusammendenkt, bekommt ein Energiesystem, das sowohl sicher kommuniziert als auch weiß, mit wem es spricht.

Die drei getesteten Anwendungsfälle

DIVE ist nicht bei der Theorie geblieben. Drei Anwendungsfälle wurden mit echten Anlagen erprobt, jeder ersetzt manuelle Freigaben durch automatische, überprüfbare Identitäten. Sie zeigen, wo der Nutzen konkret entsteht.

Erstens die Herkunftsnachweise. Eine digitale Anlagen-Identität kann fein aufgelöst belegen, wann und wo grüner Strom entstanden ist, und verhindert so die Doppelvermarktung. Das greift direkt in ein Feld ein, in dem heute schon Herkunftsnachweise nach der HkRNDV ausgestellt werden, nur eben feingranularer und automatisch.

Zweitens die Flexibilität. Kleine Anlagen sollen an Flexibilitätsmärkten teilnehmen, ohne dass jede Anmeldung ein Papierberg wird. Mit einer überprüfbaren Identität meldet sich eine Anlage selbst an und weist ihre Fähigkeiten nach. Genau diese Automatisierung braucht auch das Engpassmanagement nach Redispatch 3.0, wenn immer kleinere Einheiten mitspielen.

Person lädt an einer öffentlichen Ladesäule auf einem Supermarkt-Parkplatz ein Elektroauto, hält das Ladekabel und blickt auf die Anzeige der grauen Ladesäule
Der dritte Anwendungsfall: An der Ladesäule wählt der Fahrer den Stromlieferanten frei, weil sich Fahrzeug und Vertrag über digitale Nachweise ausweisen. Kein fester Anbieter pro Säule mehr.

Drittens die Ladesäule. Heute ist der Strompreis an einer öffentlichen Säule oft an den Betreiber gekoppelt. Mit digitalen Identitäten weist sich das Fahrzeug aus und der Fahrer wählt seinen eigenen Lieferanten, in Sekunden statt über eine Vertragsstrecke. Ein kleiner Fall mit großer Signalwirkung für den Wettbewerb.

eIDAS 2.0 und die EUDI-Wallet

DIVE steht nicht allein. Mit eIDAS 2.0 entsteht der rechtliche Rahmen für überprüfbare digitale Identitäten in ganz Europa, und DIVE ist bewusst darauf ausgerichtet. Die Verordnung EU 2024/1183 trat am 20. Mai 2024 in Kraft.

Mai 2024
eIDAS 2.0 in Kraft
Verordnung EU 2024/1183
Ende 2026
EUDI-Wallet, alle 27
Mitgliedstaaten bereitstellen
Ende 2027
Akzeptanzpflicht
regulierte Sektoren, auch Energie

Der Fahrplan ist eng. Bis Ende 2026 müssen alle Mitgliedstaaten eine EU-Digital-Identity-Wallet bereitstellen. Regulierte Sektoren, darunter die Energiewirtschaft, müssen die Wallet dann bis Ende 2027 als Authentisierungsmittel akzeptieren. eIDAS 2.0 stützt sich auf dieselben W3C-verifiable-credentials und die selektive Offenlegung, die auch DIVE nutzt.

Für Maschinen-Identitäten fehlt allerdings noch die verbindliche Governance. Der rechtliche Teil der Berichtsreihe, DIVE 04, macht dazu konkrete Vorschläge für eine dezentrale Identitätsstruktur. Die Wallet für Menschen kommt, die Regeln für die Wallet der Anlagen sind noch in Arbeit.

Herausforderungen und Risiken

So überzeugend das Reallabor ist, ausgerollt ist noch nichts. DIVE war ein Reallabor, kein Produktivbetrieb. Vier Punkte entscheiden darüber, ob aus dem Nachweis ein Regelbetrieb wird.

Governance zuerst. Wer betreibt die verifizierbaren Register, wer beaufsichtigt sie, nach welchen Regeln? Solange das offen ist, fehlt der institutionelle Anker.

Der heikelste Punkt ist die Interoperabilität mit der regulierten SM-PKI. Ein dezentrales SSI-Modell und eine zentrale, BSI-geführte Zertifikatswelt müssen sich verzahnen, ohne die Sicherheitsanforderungen des Messwesens aufzuweichen. Das ist technisch und regulatorisch anspruchsvoll und noch nicht gelöst.

Dazu kommt der Datenschutz. Anlagen-Nachweise können personenbeziehbar sein, ein Heimspeicher gehört zu einem Haushalt. Die selektive Offenlegung hilft, doch der Grundsatz der Datenminimierung nach DSGVO muss von Anfang an eingebaut sein. Und schließlich die Reife: Standardisierung und Marktdurchdringung brauchen Zeit. Ein erfolgreiches Reallabor ist noch kein flächendeckender Standard.

Was Unternehmen jetzt tun sollten

Für Energieversorger, Messstellenbetreiber, Aggregatoren und Industrie lohnt sich die frühe Auseinandersetzung, ohne bestehende Pflichten fallenzulassen. Vier Schritte halten den Einstieg beherrschbar.

  1. Die DIVE-Berichte lesen und einordnen

    Die fünfteilige Berichtsreihe ist die beste verfügbare Vorlage. Sie bewertet Technik, Anwendungsfälle und Recht. Wer die eigene Identitäts-Architektur daran spiegelt, sieht schnell, wo die eigenen Prozesse heute stehen.

  2. SM-PKI weiter erfüllen, SSI ergänzend prüfen

    Die Pflichten aus der Smart-Meter-PKI bleiben. SSI ist kein Ersatz, sondern eine ergänzende Option. Beide Modelle im Blick zu behalten, verhindert doppelte Arbeit später.

  3. Auf die EUDI-Wallet-Akzeptanz bis 2027 vorbereiten

    Die Frist Ende 2027 ist gesetzt. Jetzt zu klären, welche Prozesse eine Wallet-Anbindung brauchen, etwa bei Herkunftsnachweisen oder Flexibilität, spart später Hektik.

  4. Einen Pilotprozess mit hohem Automatisierungspotenzial wählen

    Am besten dort anfangen, wo heute viel manuell geprüft wird. Ein einzelner Prozess, sauber automatisiert, liefert den belastbaren Business Case für den nächsten.

Kernpunkt

DIVE hat gezeigt, dass digitale Identitäten für Anlagen praxistauglich sind. Wer sie als Ergänzung zur SM-PKI versteht, die eigene Architektur früh prüft und auf die EUDI-Wallet-Frist 2027 hinarbeitet, ist vorbereitet, wenn der Nachweis zum Regelbetrieb wird.

Weiterführende Informationen

Häufig gestellte Fragen

Was ist das dena-Projekt DIVE? +

DIVE steht für Digitale Identitäten als Vertrauensanker im Energiesystem. Das Projekt des dena Future Energy Lab lief mit Partnern aus Wissenschaft, Technik und Recht und veröffentlichte im September 2025 eine fünfteilige Abschlussberichtsreihe. Es zeigt, dass sich Maschinen und Anlagen mit digitalen, überprüfbaren Identitäten ausstatten lassen und dass sich damit reale Marktprozesse automatisieren lassen.

Was sind Self-Sovereign Identities im Energiesystem? +

Self-Sovereign Identity (SSI) bedeutet, dass eine Anlage ihre Identität und Eigenschaften selbst mitführt, statt sie bei einer zentralen Stelle abfragen zu müssen. Jede Anlage bekommt eine dezentrale Kennung und trägt überprüfbare Nachweise über Standort, Verfügbarkeit oder Eigentum. Die Echtheit wird gegen verifizierbare Register geprüft. Der Anlageneigentümer entscheidet, welche Nachweise er teilt.

Wie unterscheiden sich DIVE und die SM-PKI? +

Die Smart-Meter-PKI nach BSI TR-03109-4 ist eine zentrale, hierarchische Public-Key-Infrastruktur mit X.509-Zertifikaten. Sie sichert die WAN-Kommunikation der Smart Meter Gateways. DIVE setzt auf dezentrale, überprüfbare Nachweise, die die Anlage selbst mitführt. Beide schließen sich nicht aus. Die SM-PKI sichert den Kommunikationskanal, die SSI-Nachweise belegen die Eigenschaften der Anlage.

Welche Anwendungsfälle hat DIVE getestet? +

DIVE hat drei Anwendungsfälle erprobt: hochauflösende Herkunftsnachweise, die die Doppelvermarktung von Grünstrom verhindern, die Teilnahme kleiner Anlagen an Flexibilitätsmärkten und den schnellen Wechsel des Stromlieferanten an öffentlichen Ladesäulen. Alle drei ersetzen manuelle Freigaben durch automatische, überprüfbare Identitäten.

Was hat eIDAS 2.0 mit digitalen Identitäten im Energiesystem zu tun? +

Die EU-Verordnung eIDAS 2.0 (Verordnung EU 2024/1183) schafft den rechtlichen Rahmen für überprüfbare digitale Identitäten in Europa. Bis Ende 2026 müssen alle Mitgliedstaaten eine EU-Digital-Identity-Wallet bereitstellen, regulierte Sektoren wie Energie müssen sie bis Ende 2027 akzeptieren. DIVE ist bewusst an dieser Wallet ausgerichtet und nutzt dieselben verifiable credentials.