MaBiS-Hub: Die zentrale Bilanzkreisabrechnung Strom, Starttermin offen
Das verschiebt Rollen, Datenflüsse und Verantwortung tief in der Marktkommunikation.
Der MaBiS-Hub bündelt die Aggregation viertelstundenscharfer Messwerte und die Bilanzkreisabrechnung Strom auf einer zentralen, bundesweit einheitlichen Plattform. Die Bundesnetzagentur hat dafür am 2. Oktober 2024 das Festlegungsverfahren BK6-24-210 eröffnet.
Der MaBiS-Hub ist eine bundesweit einheitliche, zentral betriebene Plattform für die Aggregation viertelstundenscharfer Messwerte und die Bilanzkreisabrechnung Strom. Aufgaben, die heute dezentral bei jedem Verteilnetzbetreiber liegen, werden zentralisiert. Die Bundesnetzagentur eröffnete das Festlegungsverfahren BK6-24-210 am 2. Oktober 2024, ein Treiber ist die pseudonymisierte Marktkommunikation nach Paragraf 52 Abs. 3 MsbG. Das Verfahren ist in zwei Blöcke geteilt: Block 1 (BK6-24-210-1) regelt zentrale Messwertverarbeitung und Pseudonymisierung, Block 2 (BK6-24-210-2) die Bilanzierung und Bilanzkreisabrechnung. Betrieben wird der Hub voraussichtlich von den vier Übertragungsnetzbetreibern als Konsortium. Wichtig zum Zeitplan: Ein Starttermin ist offen, denn die Festlegung der Bundesnetzagentur steht nach Mitteilung Nr. 58 vom 1. Oktober 2026 noch aus. Das Einführungsszenario des BDEW sieht Testsysteme bei allen Marktpartnern ab dem 1. Juli 2028 vor, den Parallelbetrieb ab dem 1. Januar 2029 und dessen Ende am 1. Oktober 2029; der datenschutzrechtliche Endtermin liegt 2030. Neue Anwendungsfälle aus dem Hub werden nach derselben Mitteilung in EDIFACT ausgeprägt, zusätzliche API-Webdienste sind nicht vorgesehen. Für die Marktrollen verschiebt sich viel: Verteilnetzbetreiber verlieren die Aggregations- und Abrechnungsverantwortung und liefern vor allem Stammdaten, Messstellenbetreiber binden sich direkt an den Hub an. Neu sind die Funktionseinheiten Messwertverarbeiter sowie Bilanzierungs- und Aggregationsverantwortlicher. Kritik kommt von BDEW, VKU und edna: Single-Point-of-Failure-Risiko, Risikoverschiebung auf Netzbetreiber und ein als äußerst anspruchsvoll bewerteter Zeitplan. Wer jetzt Datenqualität sichert, die Verfahren BK6-24-210-1 und -2 verfolgt und die Schnittstellenfähigkeit aufbaut, vermeidet teuren Parallelbetrieb-Stress.
Was der MaBiS-Hub ist
Der MaBiS-Hub zentralisiert die Bilanzkreisabrechnung Strom. Statt dass jeder Verteilnetzbetreiber die bilanzierungsrelevanten Daten selbst aggregiert, übernimmt das künftig eine bundesweit einheitliche Plattform. Die Bundesnetzagentur hat dafür am 2. Oktober 2024 das Festlegungsverfahren BK6-24-210 eröffnet. Wer das einordnet, behandelt den MaBiS-Hub als Plattform- und Datenthema mit mehrjährigem Migrationsprogramm, nicht als kurzfristige Formatumstellung.
Inhaltlich geht es um die zentrale Aggregation viertelstundenscharfer Marktlokationen zu Summenzeitreihen. Rechtlicher Treiber ist unter anderem Paragraf 52 Abs. 3 MsbG, der eine pseudonymisierte Marktkommunikation verlangt. Der Umbau ist eng mit dem Smart-Meter-Rollout und der Ablösung des Standardlastprofils verzahnt, das Bilanzierungsintervall liegt bei 15 Minuten. Der Betrieb soll voraussichtlich bei den vier Übertragungsnetzbetreibern liegen. Damit verschiebt sich nicht nur eine Aufgabe, sondern die gesamte Datenarchitektur der Bilanzierung.
Zentral statt dezentral: die neue Architektur
Der Kern ist ein Wechsel von dezentraler, bilateraler Abrechnung hin zu einer zentralen Drehscheibe. Heute kommuniziert jeder Netzbetreiber bilateral per EDIFACT, künftig läuft die Aggregation und Abrechnung über den Hub mit einer 1:1-Anbindung jeder Marktrolle. Das reduziert die Zahl der Verbindungen drastisch und macht die Bilanzierungsdaten bundesweit einheitlich.
Mit der zentralen Plattform entstehen neue Funktionseinheiten. Der Messwertverarbeiter (MWV) übernimmt die zentrale Verarbeitung der Messwerte, der Bilanzierungs- und Aggregationsverantwortliche (BAV) die Bilanzierung. Die Anbindung erfolgt webservicebasiert mit Zertifikaten statt über die bisherige n:m-Kommunikation. Statt offener Marktlokations-IDs laufen pseudonyme Codes durch das System, der Hub-Kern ist modular aus Aggregation, Abrechnung und Pseudonymisierung aufgebaut.
Für die IT bedeutet das einen Umbau der Schnittstellen und der Datenlogik zugleich. Wer die webservicebasierte Hub-Anbindung sauber an die Bestandssysteme koppelt und die Pseudonymisierung im Datenmodell vorsieht, kann die zentrale Abrechnung bedienen, ohne den laufenden Betrieb zu gefährden. Das Format bleibt EDIFACT: Nach Mitteilung Nr. 58 der Bundesnetzagentur sind für den MaBiS-Hub keine zusätzlichen API-Webdienste vorgesehen, neue Anwendungsfälle werden in EDIFACT ausgeprägt. Wie sich die Marktkommunikation insgesamt weiterentwickelt, beschreibt der Beitrag zu MaKo 2026 mit EDIFACT, AS4 und API-Webdiensten.
Zwei Blöcke und der Zeitplan bis 2029
Die Bundesnetzagentur hat das Verfahren in zwei Blöcke aufgeteilt, um die Komplexität zu staffeln, ähnlich gestaffelt wie die Meldepflichten der Festlegung HEDWIG nach Paragraf 111g EnWG. Der Zeitplan ist eng, und der finale Go-live ist noch nicht rechtsverbindlich fixiert. Wer die Reihenfolge kennt, kann Migration und Anbindung sauber planen, statt alles auf einen Termin zu legen.
| Termin | Ereignis | Inhalt |
|---|---|---|
| 2. Oktober 2024 | Verfahrensstart BK6-24-210 | BNetzA-Beschlusskammer 6 eröffnet das Festlegungsverfahren |
| Block 1 | BK6-24-210-1 | zentrale Messwertverarbeitung und Pseudonymisierung |
| Block 2 | BK6-24-210-2 | Bilanzierung und Bilanzkreisabrechnung |
| 1. April 2028 | Einführungsszenario (BDEW) | Identifikation aller Marktpartner bis 30. Juni 2028 |
| 1. Juli 2028 | Testsysteme (BDEW) | Testsysteme aller Marktpartner und des Hubs bereit, Schnittstellentests bis 30. September 2028 |
| 1. Januar 2029 | Parallelbetrieb (BDEW) | Hochlauf neben der bisherigen Prozesslandschaft |
| 1. Oktober 2029 | Ende Parallelbetrieb (BDEW-Vorschlag) | nur noch die neue Prozesslandschaft, Datenschutz-Endtermin 2030 |
Wichtig ist die Herkunft der Termine, die in der öffentlichen Diskussion oft verwischt wird. Alle Daten ab 2028 stammen aus dem Einführungsszenario des BDEW, das die Bundesnetzagentur im Verfahren BK6-24-210-1 inhaltlich unverändert zur Konsultation gestellt hat. Festgelegt ist davon nichts: Mitteilung Nr. 58 vom 1. Oktober 2026 nennt die Festlegung zum MaBiS-Hub ausstehend. Ein Starttermin ist damit offen. Der datenschutzrechtliche Endtermin nach Paragraf 52 Abs. 3 MsbG liegt 2030. Die Teilung in Block 1 und Block 2 entkoppelt Konsultation und Festlegung der beiden Themenfelder zeitlich.
Wer betroffen ist: VNB, MSB, BKV und Lieferanten
Die Umstellung trifft praktisch alle Marktrollen, verschiebt aber die Verantwortung deutlich. Verteilnetzbetreiber verlieren ihre zentrale Aggregationsrolle, Messstellenbetreiber liefern direkt an den Hub. Wer die eigene Rolle kennt, kann gezielt die richtigen Schnittstellen und Datenpflichten vorbereiten.
Die Verteilnetzbetreiber liefern künftig vor allem Stammdaten und verlieren die Aggregations- und Abrechnungsverantwortung. Messstellenbetreiber binden sich direkt an den Hub an, was die Anforderungen an Datenqualität und Verfügbarkeit erhöht. Bilanzkreisverantwortliche und Lieferanten erhalten schnellere, standardisierte Abrechnungsdaten auf Viertelstundenbasis. Über allem steht eine Bedingung: Der Go-live setzt eine nahezu vollständige Datenqualität voraus, im Einführungsszenario des BDEW liegt die Messlatte bei nahezu 100 Prozent.
Herausforderungen und Risiken
Die Zentralisierung schafft Effizienz, aber auch neue Risiken. Eine ehrliche Betrachtung muss das Klumpenrisiko und die offenen Governance-Fragen benennen, statt den MaBiS-Hub nur als Effizienzgewinn zu verkaufen.
Das zentrale Risiko ist ein Single Point of Failure: Fällt der Hub aus, fehlen Netzbetreibern die täglichen Aggregatdaten. Wie real das ist, zeigt ein Warnschuss aus dem laufenden Betrieb, denn ein Übertragungsnetzbetreiber konnte die Bilanzkreisabrechnung im Juni 2025 wegen Softwareproblemen wochenlang nicht fristgerecht abschließen. Hinzu kommt die Frage der Risikoverschiebung: BDEW und VKU lehnen ab, dass Betriebsfehler des Hubs finanziell auf die Netzbetreiber abgewälzt werden. Auch der Termindruck ist erheblich, der BDEW stuft den Zeitrahmen selbst als äußerst anspruchsvoll ein. edna und weitere Verbände mahnen offene Governance-Fragen an.
Vorsicht beim Klumpenrisiko: Wer die Zentralisierung nur als Kostenvorteil plant, übersieht die Kehrseite. Eine einzige Plattform bündelt die Bilanzkreisabrechnung für rund 900 Bilanzkreise. Fällt sie aus, fehlen Netzbetreibern die täglichen Aggregatdaten, und ohne klare Haftungsregeln drohen die Folgen genau bei denen zu landen, die den Fehler nicht verursacht haben.
Der MaBiS-Hub ist kein reines IT-Projekt, sondern auch eine Governance-Frage. Solange die Haftungsverteilung bei Betriebsfehlern und der finale Go-live-Termin nicht fixiert sind, sollten Netzbetreiber und Stadtwerke die Verfahren BK6-24-210-1 und -2 aktiv über ihre Verbände begleiten. Saubere Daten und stabile Schnittstellen sind die eine Hälfte, klare Regeln für Ausfälle die andere.
Was Unternehmen jetzt tun sollten
Der MaBiS-Hub ist ein mehrjähriges Programm, kein Stichtagsprojekt. Wer jetzt Datenqualität sichert und die Schnittstellenfähigkeit aufbaut, vermeidet teuren Stress in Test- und Parallelbetrieb, die das BDEW-Szenario für 2028 und 2029 vorsieht. So wird aus einem regulatorischen Umbau ein stabiles Fundament für die weitere Digitalisierung der Bilanzierung.
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Verfahren aktiv verfolgen und Stellung nehmen
Verfolgen Sie die Verfahren BK6-24-210-1 und -2 eng und nehmen Sie über die Verbände Stellung. Solange Governance, Haftung und Go-live-Termin nicht fixiert sind, lohnt es sich, eigene Anforderungen früh in die Konsultation einzubringen, statt am Ende fertige Vorgaben hinzunehmen.
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Datenqualität auf nahezu 100 Prozent bringen
Bringen Sie Stamm-, Mess- und Lokationsdaten auf eine nahezu vollständige Qualität. Weil der Go-live eine sehr hohe Datenvollständigkeit voraussetzt, entscheidet die eigene Datenbasis darüber, ob die Anbindung an den Hub reibungslos läuft oder in Klärfällen endet.
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IT auf Hub-Kommunikation vorbereiten
Bereiten Sie die IT auf die 1:1-Hub-Kommunikation und die Viertelstundenlogik vor. Webservicebasierte, zertifikatsgestützte Schnittstellen und die Pseudonymisierung im Datenmodell sollten früh getestet werden, damit der Echtbetrieb nicht zur ersten Belastungsprobe wird.
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Parallelbetrieb budgetieren und koppeln
Budgetieren Sie Test- und Parallelbetrieb, nach BDEW-Szenario vom Juli 2028 bis Oktober 2029, und koppeln Sie beides mit dem Smart-Meter-Rollout. Dieselbe saubere Datenbasis trägt mehrere Pflichten und macht die Investition über den einzelnen Go-live hinaus wertvoll.
Der MaBiS-Hub ist im Kern ein Plattform- und Datenthema mit regulatorischem Takt. Wer Datenqualität sichert, die Hub-Schnittstellen früh anbindet und die Verfahren aktiv begleitet, hält den Betrieb auch während der Migration stabil. Dieselbe Datenbasis trägt auch den Smart-Meter-Rollout und macht die Investition über mehrere Pflichten hinweg wertvoll.
Frist, Marktrollen, Systeme
01.07.2028MaBiS-Hub: Testsysteme aller Marktpartner bereit (BDEW-Szenario)Festlegung · noch nicht beschlossen
Anwendbarkeit: Die Termine sind ein Vorschlag des BDEW, den die Bundesnetzagentur im Verfahren BK6-24-210-1 inhaltlich unverändert konsultiert hat. Festgelegt sind sie nicht: Mitteilung Nr. 58 vom 1. Oktober 2026 nennt die Festlegung zum MaBiS-Hub ausstehend.
Wenn die Frist nicht eingehalten wird: Keine direkte Rechtsfolge Im Verfahren BK6-24-210 gibt es noch keinen Beschluss, der Termin stammt aus dem Einführungsszenario der Branche. Verbindlich und nach § 65 EnWG durchsetzbar wird er erst mit einer Festlegung. Rechtsgrundlage ↗
- Netzbetreiber StrombetroffenPasst Bilanzierungs- und Datenaustauschsysteme an die Schnittstellen des MaBiS-Hub an.Typisch betroffen: EDM / MDM, MaKo-Gateway (EDIFACT, AS4, API)
- LieferantbetroffenStellt Bilanzkreisprozesse und Datenabgleich auf den zentralen MaBiS-Hub um.Typisch betroffen: EDM / MDM, MaKo-Gateway (EDIFACT, AS4, API)
01.10.2029MaBiS-Hub: Produktivstart (BDEW-Szenario)Festlegung · noch nicht beschlossen
Anwendbarkeit: Der Termin ist ein Vorschlag des BDEW, den die Bundesnetzagentur im Verfahren BK6-24-210-1 konsultiert, aber nicht festgelegt hat. Mitteilung Nr. 58 vom 1. Oktober 2026 nennt die Festlegung zum MaBiS-Hub ausstehend.
Wenn die Frist nicht eingehalten wird: Keine direkte Rechtsfolge Der Produktivstart steht bisher nur im Einführungsszenario der Branche; im Verfahren BK6-24-210 gibt es noch keinen Beschluss. Erst eine Festlegung macht den Termin verbindlich und nach § 65 EnWG durchsetzbar. Rechtsgrundlage ↗
- Netzbetreiber StrombetroffenArbeitet ab dem Produktivstart mit der zentralen Bilanzkreisabrechnung im MaBiS-Hub.Typisch betroffen: EDM / MDM, MaKo-Gateway (EDIFACT, AS4, API)
- LieferantbetroffenErhält Bilanzkreisabrechnung und Datenabgleich ab dem Produktivstart aus dem MaBiS-Hub.Typisch betroffen: EDM / MDM
Einordnung für typische Marktrollen, keine Prüfung Ihres Einzelfalls und keine Rechtsberatung. Ob eine Pflicht für Ihr Unternehmen gilt (Schwellenwerte, Ausnahmen), klären Sie mit Ihrer Rechtsabteilung oder Rechtsberatung. Der Kalender ersetzt keine eigene Fristenprüfung. Stand der Angaben: 23.10.2026.
Weiterführende Informationen
Häufig gestellte Fragen
Der MaBiS-Hub ist eine bundesweit einheitliche, zentral betriebene Plattform für die Aggregation viertelstundenscharfer Messwerte und die Bilanzkreisabrechnung Strom. Aufgaben, die heute dezentral bei jedem Verteilnetzbetreiber liegen, werden zentralisiert. Rechtlicher Treiber ist unter anderem die pseudonymisierte Marktkommunikation nach Paragraf 52 Abs. 3 MsbG. Das Festlegungsverfahren BK6-24-210 der Bundesnetzagentur regelt die Details.
Ein Starttermin ist nicht festgelegt. Die Bundesnetzagentur eröffnete das Verfahren BK6-24-210 am 2. Oktober 2024, die Festlegung steht nach Mitteilung Nr. 58 vom 1. Oktober 2026 noch aus. Das Einführungsszenario des BDEW, das die Bundesnetzagentur inhaltlich unverändert konsultiert hat, sieht ab dem 1. Juli 2028 Testsysteme bei allen Marktpartnern vor, ab dem 1. Januar 2029 den Parallelbetrieb und ab dem 1. Oktober 2029 nur noch die neue Prozesslandschaft. Das ist ein Vorschlag, kein Beschluss. Der datenschutzrechtliche Endtermin liegt 2030.
Betrieben wird der Hub voraussichtlich von den vier Übertragungsnetzbetreibern als Konsortium. Die genaue Governance, etwa die Haftungsverteilung bei Betriebsfehlern, ist noch Gegenstand des Festlegungsverfahrens und der Stellungnahmen von BDEW, VKU und edna.
Verteilnetzbetreiber verlieren die Aggregations- und Abrechnungsverantwortung und liefern künftig vor allem Stammdaten an den Hub. Messstellenbetreiber binden sich direkt an den Hub an. Neu sind die Funktionseinheiten Messwertverarbeiter sowie Bilanzierungs- und Aggregationsverantwortlicher. Bilanzkreisverantwortliche und Lieferanten erhalten standardisierte Abrechnungsdaten auf Viertelstundenbasis.
Die Bundesnetzagentur hat das Verfahren in zwei Blöcke geteilt, um die Komplexität zu staffeln. Block 1 (BK6-24-210-1) regelt die zentrale Messwertverarbeitung und die Pseudonymisierung. Block 2 (BK6-24-210-2) regelt die Bilanzierung und die Bilanzkreisabrechnung. So lassen sich Konsultation und Festlegung der beiden Themenfelder zeitlich entkoppeln.
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