Modernes Smart Meter Gateway und Kommunikationsmodul auf einer Hutschiene in einem Zählerschrank mit Antenne, ein Techniker mit Tablet prüft das Gerät

Smart Metering, SMGW & §14aStand: 8 Min. Lesezeit

Das Smart Meter Gateway der neuen Generation: LTE-450 und WAN-Anbindung

Das Smart Meter Gateway der neuen Generation kann neue Funktechnologien wie LTE-450 und mehr Tarifanwendungsfälle. Wichtig zu wissen: neue Generation ist ein Branchenbegriff, keine BSI-Norm.

Und dynamische Tarife laufen über TAF 7 mit 15-Minuten-Werten, nicht über TAF 14 oder TAF 9.

Wichtig zur Abgrenzung: Die Backend-Seite mit GWA-System und PKI sowie die HAN-Seite mit EEBUS und der Gerätesprache im Haus sind eigene Artikel. Hier geht es um die Geräteseite zwischen Zähler und Weitverkehrsnetz.

Zusammenfassung

Neue Generation ist beim Smart Meter Gateway ein Branchenbegriff, keine offizielle BSI-Norm. Gemeint sind Geräte, die per Re-Zertifizierung mehr können als die ersten Gateways, beim Tarif wie bei der Funkanbindung. Der Katalog der BSI TR-03109-1 umfasste ursprünglich TAF 1 bis 14, seit der Fassung 1.1 von 2021 sind sieben davon Pflicht: TAF 1, 2, 6, 7, 9, 10 und 14. Die Fassung 2.0 vom Dezember 2024 verlangt für Zertifizierungen ab 2027 zusätzlich TAF 8 und den neuen TAF 15. Die erste Generation konnte TAF 1, 2, 6 und 7, per Re-Zertifizierung kamen die netzdienlichen TAF 9 und 10 sowie der hochfrequente TAF 14 hinzu, oft per Firmware-Update. Dynamische Stromtarife laufen technisch über TAF 7, den Zählerstandsgang mit 15-Minuten-Werten, ergänzt um TAF 2, nicht über TAF 14 oder TAF 9. Seit dem 1. Januar 2025 muss jeder Stromlieferant mindestens einen dynamischen Tarif anbieten, Paragraf 41a EnWG, Voraussetzung beim Kunden ist ein intelligentes Messsystem. Am Weitverkehrsnetz nutzt das SMGW Mobilfunk, Breitband-Powerline nach IEEE 1901 und Ethernet oder Glasfaser, neu im Hochlauf ist das dedizierte 450-MHz-Netz LTE-450 für kritische Infrastruktur, mit besserer Gebäudedurchdringung und 72 Stunden Notstrom. Nach Angaben von 450connect stieg die Abdeckung des LTE-450-Netzes von 34 Prozent Anfang 2025 auf rund 90 Prozent im Oktober 2025, drei SMGW sind dafür zertifiziert, und Ende Oktober 2025 waren mehr als 10.000 im Netz aktiv. Wer die WAN-Strategie je Standort plant, Bestandsgeräte per Firmware hebt und dynamische Tarife auf TAF-7-Werten aufsetzt, holt das Maximum aus der vorhandenen Technik, plant TAF 8 und TAF 15 für die Zertifizierungen ab 2027 ein und behält den BSI-Hinweis zu den ereignisbasierten TAF 5 und 16 im Blick.

7 TAF
sind Pflicht nach TR-03109-1, Fassung 1.1
Fassung 2.0: ab 2027 plus TAF 8 und 15
TAF 7
Basis dynamischer Tarife
15-Minuten-Werte
seit 1.1.2025
dynamische Tarife Pflicht
§ 41a EnWG
rund 90 Prozent
LTE-450-Netzabdeckung
der Fläche, laut 450connect im Oktober 2025
3 Geräte
zertifizierte LTE-450-SMGW
PPC, Theben, EMH
bis 31.12.2027
Einbau nach TR-03109-1 v1.1 zulässig
Zertifizierung nach v2.0 ab 2027 mit TAF 8 und 15

Was die neue SMGW-Generation ausmacht

Neue Generation ist die gängige Kurzformel für ein Smart Meter Gateway, das mehr kann als die ersten Geräte, beim Tarif wie bei der Funkanbindung. Genau hier lohnt eine erste Klarstellung: Es gibt keinen offiziellen SMGW-2.0-Standard und keine eigene BSI-Norm dieses Namens. Der Begriff ist ein Branchenausdruck, gemeint sind Geräte, die per erweiterter Re-Zertifizierung einen größeren Funktionsumfang erreicht haben.

Der Sprung zeigt sich vor allem bei den Tarifanwendungsfällen. Die erste Generation deckte vier davon ab, normativ verfügbar sind heute sieben. Hinzu kamen die netzdienlichen Fälle und die hochfrequente Messwertbereitstellung, oft nicht durch neue Hardware, sondern durch ein Firmware-Update auf bestehenden Geräten. Was als neue Generation gilt, ist also häufig dasselbe Gerät mit erweiterter Zulassung.

Die zweite Dimension ist die Anbindung. Neben Mobilfunk und Powerline rückt das dedizierte 450-MHz-Netz LTE-450 in den Vordergrund, das auf kritische Infrastruktur ausgelegt ist. Damit lassen sich Standorte erreichen, an denen klassischer Mobilfunk an seine Grenzen stößt. Die Wahl der richtigen Weitverkehrstechnik wird so zum eigenständigen Thema der neuen Generation.

Grundlage bleibt in beiden Fällen die BSI TR-03109-1. Gateways nach der Fassung 1.1 dürfen noch bis zum 31. Dezember 2027 eingebaut werden. Die Fassung 2.0 vom 13. Dezember 2024 legt den neuen Stand der Technik fest; Zertifizierungen nach ihr müssen ab dem 1. Januar 2027 auch die mit MUSS+ gekennzeichneten Anforderungen erfüllen, darunter TAF 8, TAF 15 und eine vereinheitlichte WAN-Schnittstelle. Neue Generation bedeutet damit nicht den Bruch mit der Richtlinie, sondern ihren erweiterten und re-zertifizierten Stand.

Die Tarifanwendungsfälle in Kürze

Tarifanwendungsfälle, kurz TAF, sind die Regelwerke, mit denen das Smart Meter Gateway Messwerte erfasst, auswertet und an berechtigte Empfänger schickt. Sie entscheiden, welche Tarife und welche Dienste technisch möglich sind. Jeden TAF von 1 bis 16 mit Bezeichnung, Funktion und Stand in den Fassungen 1.1 und 2.0 erklärt das Fachbuch im Kapitel Tarifanwendungsfälle. Hier steht nur, was für Gerät und Anbindung zählt.

Der ursprüngliche Katalog der BSI TR-03109-1 umfasste TAF 1 bis 14. Seit der Fassung 1.1 vom 17. September 2021 sind nur noch sieben davon enthalten, alle als Pflicht: TAF 1, 2, 6 und 7 für Abrechnung und Bilanzierung, TAF 9 für die Ist-Einspeisung von Erzeugungsanlagen, TAF 10 für Netzzustandsdaten und TAF 14 für hochfrequente Messwerte. Die übrigen Nummern hat das BSI mit dieser Fassung aus der Richtlinie genommen.

Die Fassung 2.0 vom 13. Dezember 2024 ersetzt TAF 6 durch eine allgemeine Funktion für den Versand im Bedarfsfall. Für Zertifizierungen ab dem 1. Januar 2027 verlangt sie zusätzlich einen neu gefassten TAF 8, die Lastgangbildung mit Maximalwerten, und den neuen TAF 15 für Messwerte aus registrierenden Messeinrichtungen. Mitte Oktober 2026 führte das BSI noch kein Gateway mit Zertifikat nach Fassung 2.0. Alle Zertifikate der fünf Hersteller beruhen auf Fassung 1.1.

Und TAF 5 und 16? Ein Implementierungshinweis des BSI vom 16. September 2025 beschreibt die ereignisbasierte Tarifierung als TAF 5 und die ereignisbasierte Registrierung als neuen TAF 16. Verbindlich ist er nicht. Ein Gateway darf diese Fälle umsetzen, muss es aber nicht.

Welcher TAF an einem Zählpunkt tatsächlich aktiv ist, hängt vom Gerät, seiner Zertifizierung und dem Auswertungsprofil ab, das der Gateway-Administrator einspielt. Für dynamische Tarife ist vor allem TAF 7 entscheidend, wie der nächste Abschnitt zeigt.

Wie dynamische Tarife über das SMGW laufen

Dynamische Stromtarife sind seit Anfang 2025 keine Kür mehr. Nach Paragraf 41a EnWG muss seit dem 1. Januar 2025 jeder Stromlieferant mindestens einen dynamischen Tarif anbieten. Voraussetzung beim Kunden ist ein intelligentes Messsystem, also ein Zähler mit Smart Meter Gateway.

Smartphone zeigt eine dynamische Stromtarif-Kurve mit stündlichen Preisen über den Tag
Dynamische Tarife laufen über die 15-Minuten-Werte des TAF 7, nicht über TAF 14.

Technisch braucht es dafür nicht den exotischsten Tarifanwendungsfall, sondern den Zählerstandsgang. Die Basis bildet TAF 7 mit seinen 15-Minuten-Werten, ergänzt um TAF 2 für die zeitvariablen Modelle. Erst diese viertelstündliche Auflösung erlaubt es, den Verbrauch gegen einen stündlich oder viertelstündlich schwankenden Börsenpreis abzurechnen. Hier setzen die dynamische Tarife und die neuen Strommarktmodelle auf.

Eine verbreitete Fehlannahme ist, dynamische Tarife liefen über TAF 14. Das ist nicht der Fall. TAF 14 ist die hochfrequente, minutengenaue Messwertbereitstellung, gedacht für die Visualisierung und für Mehrwertdienste wie die Live-Anzeige im Energieportal, nicht für die Abrechnung. Auch TAF 9 gehört nicht hierher, er liefert die Ist-Einspeisung von Erzeugungsanlagen.

Für die Praxis heißt das: Wer dynamische Tarife anbieten will, muss vor allem sicherstellen, dass TAF 7 sauber bereitsteht und die 15-Minuten-Werte verlässlich beim Lieferanten ankommen. Der hochfrequente TAF 14 ist ein attraktives Extra für die Kundenbindung, aber kein technischer Ersatz für den Zählerstandsgang.

WAN-Technologien: LTE, LTE-450 und Powerline

Die größte praktische Hürde im Rollout ist nicht der Tarif, sondern die Erreichbarkeit. Rund ein Viertel der Zählerplätze liegt dort, wo Funk schwierig ist, im Keller oder hinter dicken Wänden. Deshalb zählt die richtige Wahl der Weitverkehrstechnik, mit der das Gateway das Backend erreicht.

Das SMGW wählt je Standort die passende WAN-Technologie, LTE-450 für schwer erreichbare Fälle.
Das SMGW wählt je Standort die passende WAN-Technologie, LTE-450 für schwer erreichbare Fälle.

Das Spektrum ist breit. Am Weitverkehrsnetz nutzt das Smart Meter Gateway klassischen Mobilfunk wie LTE und GPRS, Breitband-Powerline nach IEEE 1901, die das Stromkabel als Datenleitung nutzt, sowie Ethernet oder Glasfaser, wo eine feste Anbindung vorhanden ist. Welche Technik sinnvoll ist, entscheidet sich je Standort, nicht pauschal.

Neu im Hochlauf ist LTE-450, ein dediziertes Funknetz im 450-MHz-Band, das gezielt auf kritische Infrastruktur ausgelegt ist. Die niedrige Frequenz bringt eine bessere Gebäudedurchdringung, und alle Netzelemente sind mit 72 Stunden Notstrom abgesichert, also schwarzfallfest. Damit eignet sich LTE-450 besonders für schwer erreichbare und kritische Standorte, an denen herkömmlicher Mobilfunk ausfällt oder nicht ankommt.

Für die rein funklosen Fälle bleiben Powerline und Hybridlösungen. Sie überbrücken Kellerstandorte ohne Empfang, indem sie das Signal über das Stromnetz bis zu einem Punkt mit Anbindung führen oder mehrere Techniken kombinieren. So lässt sich auch jenes Viertel der Zählerplätze anbinden, das mit reinem Funk nicht erreichbar wäre.

Ausblick: LTE-450, neue TAF und der Hochlauf

Die Entwicklung bleibt nicht bei den heutigen sieben Tarifanwendungsfällen stehen. Fest steht der nächste Schritt schon: Zertifizierungen nach der Fassung 2.0 müssen ab dem 1. Januar 2027 auch TAF 8 und den neuen TAF 15 nachweisen. Weiter reichen die ereignisbasierten TAF 5 und 16, die Übertragungen nicht starr nach Zeitplan auslösen, sondern bei einem definierten Ereignis, etwa einer Überschreitung. Sie stehen bisher nur in einem unverbindlichen Implementierungshinweis des BSI vom 16. September 2025.

Sektorantenne und ein wetterfester Kommunikationskasten an einer Gebäudewand, Schwarzweiss
LTE-450 bietet bessere Gebäudedurchdringung und 72 Stunden Notstrom für kritische Infrastruktur.

Parallel beschleunigt sich der Ausbau des 450-MHz-Netzes. Nach Angaben von 450connect stieg die Netzabdeckung von 34 Prozent Anfang 2025 auf rund 90 Prozent im Oktober 2025, und Ende Oktober 2025 waren mehr als 10.000 Smart Meter Gateways im Netz aktiv. Drei SMGW sind für LTE-450 zertifiziert, die Geräte von PPC, Theben und EMH. Ende August 2026 meldete 450connect 100.000 aktive SIM-Karten über alle Gerätearten, eine eigene Zahl für Smart Meter Gateways nennt die Meldung nicht. Damit wird die schwarzfallfeste Anbindung von der Pilotidee zur breit verfügbaren Option.

Der eigentliche Rollout der intelligenten Messsysteme bleibt dabei das große Mengenthema. Zur Jahresmitte 2026 hatten 3.172.579 von 54.135.202 Messlokationen ein intelligentes Messsystem, 5,9 Prozent. Ein früher Stand, der den Hochlauf in den kommenden Jahren prägen wird, bei den Tarifen wie bei der Anbindung. Die zuvor gemeldeten rund 3,09 Millionen zum Jahresende 2025 hat die Bundesnetzagentur am 21. September 2026 wegen Mehrfachzählungen auf 2.406.454 korrigiert, das sind 4,4 Prozent.

Diese Geräteseite greift in die übrigen Bausteine ein. Die Skalierung der SMGW-Backend-Infrastruktur muss mit der wachsenden Zahl an Gateways mitwachsen, und die Steuerung der Endgeräte im Haus läuft über die HAN-Strecke mit EEBUS und der Gerätesprache. Wer die Geräteseite versteht, ordnet beide Nachbarthemen leichter ein.

Was Unternehmen jetzt tun sollten

Wer die WAN-Strategie je Standort plant und Bestandsgeräte per Firmware hebt, holt das Maximum aus der vorhandenen Technik, ohne auf die nächste Hardware-Generation zu warten. Aus den Anforderungen an Tarife, TAF und Anbindung lässt sich eine konkrete Handlungsliste ableiten.

  • WAN-Strategie je Standort festlegen: pro Zählerplatz die passende Weitverkehrstechnik wählen, von LTE und Powerline bis Ethernet, statt eine Technik pauschal über alle Standorte zu legen.
  • LTE-450 für schwer erreichbare Standorte einplanen: die dedizierte, schwarzfallfeste 450-MHz-Anbindung gezielt für Keller, dicke Wände und kritische Infrastruktur vorsehen, wo klassischer Mobilfunk nicht ankommt.
  • Bestandsgeräte per Firmware heben: vorhandene Gateways über die Re-Zertifizierung auf TAF 9, 10 und 14 bringen, oft ohne Hardware-Tausch, und so den Funktionsumfang der neuen Generation erschließen.
  • Dynamische Tarife richtig aufsetzen: die Abrechnung auf den TAF-7-Werten mit 15-Minuten-Auflösung gründen, TAF 14 als Visualisierungs-Extra einordnen, TAF 8 und TAF 15 für Geräte mit Zertifizierung ab 2027 einplanen und den BSI-Hinweis zu TAF 5 und 16 beobachten.

Weiterführende Informationen

Häufig gestellte Fragen

Neue Generation ist ein Branchenbegriff, keine offizielle BSI-Norm. Es gibt keinen festgelegten SMGW-2.0-Standard. Gemeint sind Geräte, die per Re-Zertifizierung mehr können als die ersten Smart Meter Gateways, beim Tarif und bei der Funkanbindung. Konkret stieg die Zahl der normativ verfügbaren Tarifanwendungsfälle von vier auf sieben, und es kamen zusätzliche WAN-Technologien wie LTE-450 hinzu. Grundlage bleibt die BSI TR-03109-1.

Tarifanwendungsfälle sind die Bausteine, mit denen das Smart Meter Gateway Messwerte erfasst und bereitstellt. Der ursprüngliche Katalog der BSI TR-03109-1 umfasste TAF 1 bis 14. Seit der Fassung 1.1 vom 17. September 2021 sind nur noch sieben davon Pflicht: TAF 1, 2, 6, 7, 9, 10 und 14. Die Fassung 2.0 vom 13. Dezember 2024 ersetzt TAF 6 durch eine allgemeine Abruffunktion und verlangt für Zertifizierungen ab 2027 zusätzlich einen neu gefassten TAF 8, die Lastgangbildung mit Maximalwerten, und den neuen TAF 15 für Messwerte aus registrierenden Messeinrichtungen. TAF 5 und den neuen TAF 16 beschreibt seit dem 16. September 2025 ein freiwilliger Implementierungshinweis des BSI.

Dynamische Stromtarife werden technisch über TAF 7 abgebildet, also den Zählerstandsgang mit 15-Minuten-Werten, ergänzt um TAF 2 für zeitvariable Modelle. Nicht über TAF 14, der dient der hochfrequenten Visualisierung und Mehrwertdiensten, nicht der Abrechnung. Voraussetzung beim Kunden ist ein intelligentes Messsystem. Seit dem 1. Januar 2025 muss jeder Lieferant mindestens einen dynamischen Tarif anbieten.

Am Weitverkehrsnetz nutzt das Smart Meter Gateway Mobilfunk wie LTE und GPRS, Breitband-Powerline nach IEEE 1901 sowie Ethernet oder Glasfaser. Neu im Hochlauf ist das dedizierte 450-MHz-Netz LTE-450 für kritische Infrastruktur. Welche Technologie sinnvoll ist, hängt vom Standort ab. Für funklose Kellerstandorte, rund ein Viertel der Zählerplätze, eignen sich Powerline und Hybridlösungen.

LTE-450 ist ein dediziertes Funknetz im 450-MHz-Band, das auf kritische Infrastruktur ausgelegt ist. Die niedrige Frequenz bietet eine bessere Gebäudedurchdringung, und alle Netzelemente sind mit 72 Stunden Notstrom abgesichert, also schwarzfallfest. Das macht es besonders für schwer erreichbare und kritische Standorte interessant. Die Netzabdeckung stieg nach Angaben von 450connect von 34 Prozent Anfang 2025 auf rund 90 Prozent im Oktober 2025, drei SMGW sind zertifiziert.

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