Entdecke die drei Zugangswege zu Claude: Das Browser-Interface für schnelle Fragen, die Desktop-App für kontextbezogene Arbeit und das Terminal-CLI für echte Automatisierung. Je näher am System, desto mächtiger die Möglichkeiten.
Claude ist nicht nur ein Chat-Tool. Je nachdem, wie du auf Claude zugreifst, eröffnen sich dir unterschiedliche Möglichkeiten. Stell dir Claude als AI-Buddy vor, den du auf unterschiedliche Weise treffen kannst:
Quasi wie ein Hotelzimmer – gemütlich, aber du darfst die Möbel nicht verrücken. Perfekt für schnelle Fragen, Ideensammlung und Chatten.
Deine eigene Wohnung – mehr Nähe zu deinem Rechner. Ideal für Planung, Recherche und Schreiben mit lokalem Kontext.
Deine eigene Werkstatt – hier wird wirklich gearbeitet. Für Coding, Automatisierung und individuelle Workflows.
Web = schnelle Fragen, Desktop = Arbeiten mit Kontext, CLI = echte Automation. Je näher am System, desto mächtiger.
Claude.ai im Web ist der wohl bekannteste Zugang. Du loggst dich ein und chattest im Browser wie mit ChatGPT.
Kein Setup, sofort verfügbar auf jedem Gerät mit Internet. Perfekt, um schnell mal eine Idee auszuprobieren oder einen Text zu generieren. Die Oberfläche ist simpel: links deine bisherigen Chats (Threads), rechts der Chat-Verlauf.
Die Browser-Sandbox lässt Claude wenig Spielraum, was Aktionen auf deinem Rechner angeht. Dateien hochladen geht begrenzt, aber auf dein Dateisystem kann Claude Web nicht zugreifen – Sicherheitsgründe. Auch Integrationen in andere Apps sind limitiert (einige Tools kannst du über Connectors und MCPs ansteuern, aber es ist umständlich).
Denk an unser Hotelzimmer: gemütlich, aber du darfst die Möbel nicht verrücken. Für einfache Q&As und Content-Generierung ist das okay. Doch sobald du Claude als aktiven Assistenten in deine Arbeit einbinden willst (z.B. Ordner durchsuchen, Dateien ändern), stößt du mit dem Web-Interface an Grenzen.
Klar, all das klappt im Browser wunderbar. Aber was, wenn du parallel an mehreren Projekten arbeitest und jeweils eigenen Kontext brauchst? Oder Claude an deine lokalen Dateien soll? Hier kommt Claude Desktop ins Spiel.
Claude Desktop ist die offizielle Desktop-App von Anthropic für macOS und Windows. Im Kern holt sie den Chat aus dem Browser auf deinen Rechner – mit ein paar Extras. Stell es dir als Kollaborations-Büro mit Claude vor, mit mehr Nähe zu deinem Rechner.
"Quick Entry" per Shortcut, Claude kurz aufpoppen lassen, ohne Browser-Tab suchen.
Dateien, Screenshots, Arbeitsmaterialien sind in der Praxis oft einfacher reinzubekommen als im Browser.
Claude Code ist inzwischen auch in der Desktop-App verfügbar, für Sessions parallel und je nach Setup sogar in Remote-Umgebungen.
Der Desktop bleibt primär Chat-gesteuert, echte Workflows und Automatisierung geht damit nur eingeschränkt.
Claude-Code-Tab in Claude Desktop: Die Integration in Claude Desktop ist (noch) nicht so mächtig wie der reine CLI-Einsatz im Terminal. Wer die volle Power des Claude Code CLI gewohnt ist, vermisst in der Desktop-App einige Funktionen.
Kurz gesagt: Claude Desktop schlägt die Brücke zwischen gemütlichem Chat im Browser und der Hardcore-Automation im Terminal. Für viele „Tech-Interessierte, aber nicht Voll-Nerds" könnte das der Sweet Spot sein.
Verständlich, nicht jeder mag sofort ins Terminal hüpfen. Trotzdem: Das Terminal ist wie eine Abkürzung – sobald du sie kennst, nimmst du sie immer.
Willkommen in der Werkstatt – jetzt wird's ernst! Claude Code CLI ist das mächtigste Gesicht von Claude – ein AI-Agent im Terminal, das direkt auf deinem Rechner lebt.
Hier wird nicht nur gechattet, hier wird wirklich gearbeitet: Dateien werden angelegt und editiert, Befehle ausgeführt, ganze Projekte aufgebaut – alles gesteuert durch deine natürlichen Sprachbefehle.
Klingt abgefahren? Ist es auch. Claude Code CLI (Command Line Interface) fühlt sich ein bisschen an, als hättest du einen ultra-fleißigen AI Automation Engineer auf deinem Computer sitzen, der genau das tut, was du sagst. Nur dass er nie müde ist, immer besser wird und selbst Routinejobs klaglos erledigt.
Das Terminal-CLI-Tool läuft in dem Ordner, in dem du es startest, und kennt deine Dateien dort. Du sagst „Erstelle mir eine Zusammenfassung aller TODOs" – und Claude schreibt und speichert die Datei direkt. Kein Copy-Paste nötig.
Skills sind wie Kochrezepte für Claude: Einmal aufschreiben, immer wieder nutzen. Ein Meeting-Summary-Skill zieht automatisch die Kernpunkte aus Transkripten – ohne dass du jedes Mal alles neu erklärst. Skills lassen sich teilen und anpassen.
Stell dir Agents vor wie Teammitglieder mit Spezialgebiet. Der eine macht nur Reviews, der andere nur Recherche – und keiner quatscht dem anderen dazwischen. Du delegierst, sie liefern, dein Hauptchat bleibt übersichtlich.
MCP (Model Context Protocol) ist Claudes Tor zu externen Tools: Kalender, Google Drive, Slack, GitHub. Du entscheidest, welche Tür aufgeht und wie weit. Fertige Connectoren gibt's von Anthropic, OpenAI und der Community – oder du lässt Claude einen eigenen bauen.
Die CLAUDE.md ist wie ein Briefing für einen neuen Mitarbeiter. Einmal schreiben, nie wieder wiederholen. Claude liest diese Datei automatisch ein und weiß: „Das ist dein Projekt, so ticken wir hier." Global für allgemeine Präferenzen, projektspezifisch für Details.
Kurz: Mit Claude Code wird deine AI zum konfigurierbaren Werkzeug. Du kannst Verhalten, Regeln und Abläufe über Slash-Commands (z.B. /help, /plan, /undo) und Hooks so einstellen, wie es zu deinem Workflow passt.
Du siehst, Claude Code ist mächtig … fast schon unheimlich mächtig. Unsere ersten Gehversuche damit waren mind-blowing, dazu gleich mehr.
Takeaway: Du beschreibst das Was, Claude erledigt das Wie. Wie ein Schweizer Taschenmesser, das dir auch noch sagt, welches Werkzeug du brauchst.
Die größten Bedenken von Nicht-Techies beim Thema CLI: "Muss ich da coden können? Das ist doch Terminal-Kram!" Die Bedenken verstehen wir absolut, uns ging es ähnlich.
Aber hier kommt die Überraschung: Gerade weil du bei Python oder Bash nur Bahnhof verstehst, kann das Terminal Gold wert sein. Warum?
Im Web oder Desktop schreibst du vielleicht: "Claude, erstelle mir mal eine Liste aller Bild-Dateien in meinem Ordner." Claude würde antworten: "Ich kann in der Web-Version nicht deinen Ordner durchsuchen." Im Terminal könntest du aber sagen: "Liste alle PNGs im images Ordner auf und verschiebe sie in einen neuen Ordner Screenshots." – Claude Code hat die Erlaubnis (sofern du ja sagst) und führt diese Aufgabe direkt aus.
Unser absoluter Lieblings-Use Case ist ein persönliches Second Brain, lokal und smart! Mit Obsidian + Claude Code ersetzt du Evernote, Notion & Co. komplett. Deine Notizen gehören dir, Claude hilft beim Organisieren, findet Verbindungen, erinnert an Dinge – und das Beste: Kein Vendor-Lock-in, Markdown bleibt für immer.
Du fragst "Warum hast du X gemacht?" und Claude liefert dir Kontext. Es ist wie ein geduldiger Lehrer, der beim Machen erklärt. Du wirst staunen, wie viel du beiläufig lernst.
In der Desktop/Web-Welt müsstest du für komplexe Aufgaben oft in mehreren Runden hin- und her. Im Terminal kannst du mit Skills/Agents Multi-Step auf Knopfdruck haben. Statt Chat-Ping-Pong ("recherchiere mal", "jetzt schreib Entwurf", Copy-Paste in Word...) automatisieren Skills komplette Pipelines.
Terminal heißt auch: Fokus! Keine GIFs, keine Likes, kein UI-Schnickschnack. Manche sagen, es fühlt sich zen an, mit Claude im Terminal zu arbeiten. Du verfällst weniger ins „noch schnell Mails checken" oder Katzenvideos, weil du in deiner Session bleibst. Dein Dopamin musst du dir woanders holen, zum Beispiel von erledigten Tasks.
Unser Tipp: Gib dem Terminal eine Chance! Die Einstiegshürde ist niedriger, als du denkst. Und die Belohnung ist ein wahrer Produktivitäts-Turbo.
Terminal-Angst? Unbegründet. Du redest, Claude handelt. Ende der Geschichte.
Genug Theorie – jetzt wird's praktisch. Wie fängst du konkret an? Wir führen dich Schritt für Schritt durch das Setup, es ist simpler, als gedacht.
Für Mac & Linux gibt's einen simplen Befehl im Terminal – einfach in den Apps das Terminal öffnen, und diesen Befehl ausführen:
curl -fsSL https://claude.ai/install.sh | bash
Windows? PowerShell öffnen und:
irm https://claude.ai/install.ps1 | iex
Nach dem Befehl ist claude als Kommando verfügbar. Sprich: Sobald du das magische Wort "claude" eintippst, geht's los!
Wechsle in einen Ordner deiner Wahl (z.B. erstelle ClaudeTest auf deinem Desktop) und tippe claude. Jetzt öffnet sich im Terminal ein Login-Link – du authentifizierst dich mit deinem Claude/Anthropic Account (bezahltes Claude Abo nötig – oder du nutzt OpenAI Codex/Gemini CLI, dazu unten mehr). Danach kehrst du ins Terminal zurück und bist drin.
Du siehst wahrscheinlich einen Begrüßungstext im Terminal-Fenster von Claude Code. Ähnlich wie ein Chat wartet ein Prompt auf deine Eingabe. Probier ruhig gleich: help oder auch /help einzugeben – Claude Code zeigt dir verfügbare Befehle an. Du merkst, neben freien Anweisungen gibt es diese Slash-Commands für spezielle Aktionen.
Lass uns was Einfaches testen. Gib im CLI ein:
Erstelle eine Datei I-love-Claude.txt und erstelle mir eine Übersicht, was deine Befehle sind und wie du mich unterstützen kannst.
Claude wird überlegen, eine Art Plan anzeigen und fragen, ob es die Datei anlegen darf. Tippe y (für Yes). Done, Datei erstellt. Du kannst nun im Finder prüfen, ob alles geklappt hat. Gratulation! Dein erster AI-gesteuerter File-Edit.
Ein Befehl, ein Login, fertig. Sag was du willst, Claude macht den Rest. Einfach anfangen, Perfektion kommt später.
Um reinzukommen, hier ein paar konkrete Ideen, was du Claude Code fragen oder auftragen kannst – ganz ohne Coding-Vorkenntnisse.
"In meinem Ordner Downloads liegen viele PDFs und Bilder. Sortiere sie in Unterordner Bilder und PDFs." Claude fragt pro Datei, das kannst du auch pauschal genehmigen.
"Im Ordner Umfragen sind 5 CSV-Dateien mit Feedback. Analysiere sie und erstelle eine Markdown-Datei Erkenntnisse.md mit deinem Fazit."
"Lege eine Datei ideen.txt an. Ich nenne dir gleich 5 Themen, du machst jeweils 3 Unterthemen dazu. Thema 1: KI im Marketing, Thema 2: …"
"Analysiere meinen Desktop-Ordner: Dateitypen, thematische Cluster, Dubletten/ähnliche Namen. Schlage eine saubere Struktur mit 5–8 Hauptordnern + Unterordnern vor (inkl. Benennungsregeln). Zeig mir erst den Plan. Nach OK: Lege die Ordner an und verschiebe die Dateien entsprechend."
"Analysiere meinen Desktop ODER Downloads-Ordner. Schlage Automations-Regeln vor (z.B. PDFs -> Docs/Incoming, DMG -> Installers, Screenshots -> Images/Screenshots, …). Nach meinem OK: Lege die Zielordner an, sortiere den Bestand, und schreibe downloads_rules.md (Regeln + Beispiel). Optional: Erstelle eine Mac Automator Quick Action oder einen Cronjob/Task Scheduler Plan."
"Hilf mir, wiederkehrende Aufgaben zu identifizieren und darauf basierend Skills vorzuschlagen, die mir Zeit sparen. Für jeden Skill: Name, Zweck, Input, Output, Risiken, Test-Case. Analysiere meine letzten Chat-Sessions (falls verfügbar) oder sag mir, wir ich dir meinen Chat-Export/Logs zur Verfügung stellen kann. Nach meinem OK: Erstelle die Skill-Ordner + SKILL.md und schlage einen 5-Minuten-Test pro Skill vor."
Denke in Aufgaben, nicht in Befehlen. Der Rest ist Konversation mit Konsequenzen.
Solche Prompts sind natürlich nur der Anfang von größeren Projekten. Wie sieht es aus, wenn man Claude Code wirklich in der Praxis einsetzt?
Viele von uns sammeln Wissen in wüsten Ordnerstrukturen. Mit Claude Code erweckst du es zum Leben. Du fragst "Welche Themen tauchen in meinen Meeting-Notizen immer wieder auf?" Claude durchsucht alle Dateien und erstellt eine Liste. Im Web-Chat sehr umständlich, im Terminal mit einem Prompt machbar. Und mit der CLAUDE.md-Datei steuerst du, welcher Kontext immer dabei sein soll (z.B. „Beachte unsere Firmenrichtlinien"). Knowledge Management at its best, lokal und sicher.
Stell dir vor, du schreibst einen Blog, Newsletter, Buch, whatever. Du sammelst Ideen in Obsidian als Markdown-Dateien. Normalerweise: alles durchgehen, strukturieren, Highlights rauspicken. Bei uns läuft das automatisch: Browser-Erweiterung klicken → Seite wird als Markdown gespeichert → Claude erstellt Zusammenfassung und verschiebt die Datei an die passende Stelle. Mehrere Notizen zum gleichen Thema? Claude verlinkt sie automatisch. Deine Wissensbasis arbeitet für dich, ein echtes Second Brain!
E-Mails sind Fluch und Segen. Mit Claude Code + MCP kannst du Mails automatisch kategorisieren, priorisieren und in Markdown-Listen schreiben lassen (Stichwort: relevanten Kontext aufbauen). Ein autonomer Agent kann stündlich deinen Posteingang checken, Spam filtern, wichtige Mails taggen und auf Wunsch auch gleich Antwort-Entwürfe erstellen. Oder: Du kommst aus dem Meeting, öffnest dein Postfach, schaust über das automatisch vorbereitete Protokoll mit TODOs und klickst nur noch auf Senden. Das Setup braucht etwas Konfiguration, aber ist absolut machbar.
Wir könnten noch Dutzende Beispiele aufführen. Wichtig ist: Das sind keine Demos mehr. Das ist unser Arbeitsalltag! Die einzigen Grenzen? Deine Vorstellungskraft.
Knowledge Base, Content-Pipeline, E-Mail-Automation – das ist produktiver Alltag, keine Demo.
Eine Frage, die bei solchen Themen sofort im Hinterkopf auftaucht: "Aber die AI kann ja meine Dateien ansehen, löschen oder sogar Code ausführen – ist das sicher?" Das ist ein berechtigter Punkt, aber es gibt mehrere Ebenen von Sicherheit.
Claude Code operiert nur im Startordner (und Unterordnern). Dein Systemverzeichnis bleibt tabu, solange du nicht explizit dorthin navigierst. Tipp: Lege für Experimente einen eigenen Projektordner an.
Von Haus aus fragt Claude immer um Erlaubnis, bevor es Dateien ändert oder Befehle ausführt. Du gibst per y (yes) oder n (no) deine Zustimmung. Das nervt manchmal, ist aber ein vitales Sicherheitsnetz. Fortgeschrittene nutzen den Auto-Approve "YOLO"-Modus (You Only Live Once), aber das will gelernt sein.
Die eingebaute Zeitmaschine! Claude legt Checkpoints an, bevor es Dateien ändert. Mit /rewind (oder doppelt Esc) spulst du zurück. Die AI-Änderungen an deinen Dateien werden nachverfolgt und versioniert. Hinweis: Bash-Kommando-Änderungen werden NICHT getrackt! Wir haben Claude angewiesen immer ein Sicherheitskopie von allem zu machen.
Git ist deine Zeitmaschine für Dateien – du speicherst "Schnappschüsse" (Commits) und springst bei Bedarf zurück. GitHub.com ist die Cloud-Version fürs Backup, aber Git funktioniert auch komplett offline, falls deine Daten den Rechner nie verlassen sollen. In beiden Fällen kann Claude das für dich managen: Branches anlegen, committen, pushen.
Du entscheidest, was zugelassen ist. Gmail nur lesend? Kein Problem. Kein Internet-Zugriff ohne Web-Search-Skill? Standard. Claude zieht keine Daten, die es nicht soll.
Anthropic's AI-Constitution: Im Hintergrund gelten die Sicherheitsprinzipien von Anthropic (Constitutional AI). Claude wird keine gefährlichen Aktionen vorschlagen, und das ist gut so.
Summa summarum: Claude Code CLI ist mächtig, aber nicht unkontrollierbar. Mit Bestätigungsfragen und Rewind hat man ein gutes Gefühl von "Ich hab den Finger auf dem roten Knopf". Natürlich, ein gesundes Maß an Aufmerksamkeit schadet nie – Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser …
Claude fragt um Erlaubnis, mit /rewind spulst du zurück.
Claude ist nicht der einzige Assistent im Terminal. Sowohl OpenAI als auch Google haben nachgezogen. Und alle drei sind sich vom Konzept her extrem ähnlich – jeder hat einfach seine eigene Persönlichkeit mit bestimmten Ausprägungen.
Der Bruder von Claude Code. Open-source, arbeitet mit GPT-Modellen, kann Dateien lesen/ändern/ausführen. Wir nutzen beide parallel. Der Vorteil: In ChatGPT Plus/Pro enthalten, kein extra Abo nötig. Wenn du ohnehin einen bezahlten ChatGPT Account hast und einfach mal testen willst, ist das der günstigste Einstieg. Die Installation ist simpel, danach einfach im Terminal "codex" eingeben.
npm i -g @openai/codex
Google haut auf den Putz: bis zu 1 Million Tokens Kontext! Du kannst mit einem Google-Konto loslegen und hast ein gewisses Freikontingent. Das senkt die Hürde enorm – es ist nicht mal eine Kreditkarte nötig, um mal AI im Terminal zu erleben. Einziger Haken: Prompts können fürs Training genutzt werden (opt-out möglich). Nach der Installation startest du es mit "gemini".
npm install -g @google/gemini-cli
Die Entscheidung ist simpel: Was hast du bereits? Claude Pro/Max ab 20$/Monat, ChatGPT Plus 20$/Monat, Gemini kostenlos zum Testen. Alle drei wollen dasselbe: dich produktiver machen.
Hinweis: Für Codex und Gemini CLI brauchst du Node.js. Falls das noch nicht installiert ist, einfach auf nodejs.org die LTS-Version runterladen und installieren.
Du bist angefixt und willst tiefer eintauchen? Dann komm zu uns in die AI Automation Experts-Community oder tauche in die folgenden Ressourcen ein:
Lies die Claude Code Doku für einen Überblick und die Details zu Befehlen, Hooks, etc. Der Quellcode selbst liegt auf GitHub. Das ist spannend, wenn du mal unter die Haube schauen willst. Ähnlich gibt es die OpenAI Codex CLI Doku und das Codex GitHub-Repo (für die Techies).
Die Claude Community ist super aktiv. Schau mal auf awesomeclaude.ai vorbei. Das ist eine kuratierte Ressourcen-Sammlung mit Guides, Skills, Agents & Co. Dort findest du z.B. Skills Listen mit hunderten fertigen Skills (von PDF-Analyse bis Twitter-Bot) und Agents, um dein Terminal schnell aufzurüsten.
Anthropic hostet einen offiziellen Entwickler-Discord. Hier tauschen sich Claude-Code-Nutzer aus, helfen bei Problemen, teilen coole Projekte. Auch Reddit hat ein aktives r/ClaudeCode, wo wir einige Einblicke gezogen haben.
Es gibt tolle Video-Tutorials, z.B. von Anthropic selbst (Claude Code Video Tutorials) und von vielen Nutzern, die Tricks wie Plan Mode oder Thinking Levels erklären. Natürlich sind auch wir dabei, für unsere AI Automation Community Erfahrungen und Tipps strukturiert aufzubereiten.
Jetzt, wo wir wissen, was Claude Web, Desktop und Claude Code draufhaben, fragst du dich vielleicht: Für wen eignet sich was? Und vor allem, was bringt mir als tech-affiner Office Worker, Content Creator, Consultant oder Automatisierer der CLI-Zugang konkret?
Die drei Gesichter von Claude bieten dir unterschiedliche Zugangswege, je nachdem, was du erreichen willst. Vom gemütlichen Browser-Chat bis zur Hardcore-Terminal-Automation – finde deinen Sweet Spot und nutze Claude dort, wo es für dich am meisten Sinn macht.
Egal ob du mit Claude Web startest oder direkt ins Terminal springst: Die wichtigste Erkenntnis ist, dass du jetzt drei mächtige Werkzeuge zur Verfügung hast, um produktiver zu arbeiten. Probiere aus, experimentiere und finde deinen idealen Workflow.